Erste Schritte
Was du direkt nach deiner Ankunft erledigen solltest.
Die ersten Wochen entscheiden darüber, wie entspannt dein Start wird. Hier bekommst du die wichtigsten Schritte in der richtigen Reihenfolge – mit den Fristen, die du kennen musst.

14 Tage
Innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise musst du dich bei deiner Wohngemeinde anmelden.
3 Monate
Innerhalb von drei Monaten brauchst du eine Krankenkasse – sie gilt rückwirkend ab Einreise.
Reihenfolge zählt
Viele Schritte bauen aufeinander auf: Ohne Anmeldung keine Bewilligung, ohne Adresse kein Bankkonto.
Dein Fahrplan
Die ersten Wochen, Schritt für Schritt
Anmeldung bei der Gemeinde (innerhalb 14 Tagen)
Dein erster offizieller Weg führt zur Einwohnerkontrolle deiner Wohngemeinde. Mitbringen solltest du in der Regel: Pass oder ID, Arbeitsvertrag, Mietvertrag und Passfotos. Bei Familien zusätzlich Geburts- und Heiratsurkunden. Die Gemeinde stösst damit auch deine Aufenthaltsbewilligung an.
Aufenthaltsbewilligung erhalten
Als deutsche Staatsbürgerin oder deutscher Staatsbürger mit Arbeitsvertrag bekommst du üblicherweise eine B-Bewilligung (Aufenthaltsbewilligung) oder bei kürzeren Verträgen eine L-Bewilligung. Der Ausweis kommt per Post – die Bearbeitung kann einige Wochen dauern.
Krankenkasse abschliessen (innerhalb 3 Monaten)
Die Grundversicherung ist für jede Person obligatorisch – auch für Kinder. Du hast drei Monate Zeit, die Versicherung gilt aber rückwirkend ab Einreisedatum, inklusive Prämien. Warte deshalb nicht bis zur letzten Woche. Was Franchise und Prämien bedeuten, erklärt die Seite Krankenkasse in der Schweiz.
Bankkonto eröffnen
Für Lohn, Miete und Alltag brauchst du ein Schweizer Konto. Mit Bewilligung (oder der Anmeldebestätigung) und Arbeitsvertrag ist die Eröffnung meist unkompliziert – auch Smartphone-Banken sind eine beliebte Option.
Handy, Internet und Alltag organisieren
Schweizer Nummer, Internet für die Wohnung, ÖV-Abo (z. B. Halbtax), Serafe-Gebühr (Radio/TV) auf dem Radar behalten – und die Umzugsadresse überall nachführen, von Bank bis Online-Shops.
Versicherungen und Vorsorge prüfen
Privathaftpflicht und Hausrat gehören in der Schweiz zur Grundausstattung – oft verlangt der Vermieter einen Nachweis. Auch die Altersvorsorge (Stichwort Säule 3a) lohnt einen frühen Blick. Mehr dazu auf der Seite Versicherungen in der Schweiz.
Fristen und Abläufe können je nach Kanton und Gemeinde leicht abweichen. Verbindliche Auskünfte gibt dir immer deine Wohngemeinde – diese Seite gibt dir die Orientierung, welche Fragen du stellen solltest.
Krankenkasse und Versicherungen: die Fristen laufen bereits.
Diese beiden Themen sind zeitkritisch – und genau die, bei denen Neuzuzüger am häufigsten Fehler machen. Wenn dein Umzug ansteht oder du gerade angekommen bist, lass uns kurz sprechen, bevor du etwas abschliesst.
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Nichts Wichtiges vergessen.
Alle Schritte und Fristen aus dieser Seite findest du kompakt in der kostenlosen Umzugs-Checkliste – zum Abhaken.
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